16. Tag
Sonntag, 14.5.2006

Rückflug

Um 2 Uhr ging unser Wecker, das war so gar nicht unsere Zeit. Wir waren beide unausgeschlafen und wären am liebsten liegen geblieben. Aber es half alles nichts, wir mussten raus. Wir sprangen noch mal kurz unter die Dusche und packten dann auch die restlichen Sachen in die Koffer. Ralf kochte noch einen Kaffee, um die Müdigkeit zu vertreiben. Den tranken wir gemütlich und verstauten anschließend unser Gepäck im Wagen. Nun noch eine letzte Kontrolle des Zimmers und der Schränke. Nichts vergessen, nichts übersehen? Wir verließen schweren Herzens das Zimmer und traten an zur letzten Fahrt mit unserem Trail Blazer.

Alamo war das letzte Ziel in diesem Urlaub. Die Wagenrückgabe ging schnell und klappte reibungslos. Allerdings war um diese Uhrzeit auch nicht viel los. Wir waren dann auch die einzigen Leute, die auf den Shuttle-Bus warteten. Und das bei angenehmer Temperatur. Das war der einzige Vorteil bei einem Flug um diese Uhrzeit. Als der Bus kam, konnten wir in Ruhe unser Gepäck einladen. Keine Hektik wie sonst.

Am Flughafen gab es auch keine Probleme. Wir ärgerten uns aber wieder darüber, dass wir unsere Getränke nicht mitnehmen durften. Unsere vollen Flaschen Wasser mussten wir unter den strengen Blicken des Personals in den Mülleimer werfen, erst dann durften wir durch. Als wir zurückschauten, holte genau diese Person sich unsere Flaschen wieder aus dem Mülleimer und grinste uns an. Da wir während unserer Wartezeit nicht auf dem Trockenen sitzen wollten, mussten wir uns also wieder neue Getränke kaufen. Verstanden haben wir die ganze Sache nicht! Wir waren froh, als wir endlich an Bord gehen konnten.

Durch die lange Warterei kam unsere Müdigkeit wieder. Als wir in der Luft waren, fielen uns auch die Augen zu. In Atlanta hatten wir dann die gleiche Prozedur wie auf dem Hinflug. Wir hatten nicht viel Aufenthalt, es ging zügig weiter und dann saßen wir auch schon im Flieger nach Düsseldorf. Pünktlich um 7:25 Uhr landeten wir.

Gerlinde erwartete uns schon. Während sie uns nach Hause fuhr, berichteten wir von unseren Erlebnissen. Wieder in Krefeld schlossen wir die Wohnungstüre auf und wurden zunächst etwas misstrauisch von unseren vier Stubentigern begutachtet. Aber es dauerte nicht lange bis sie zu uns kamen um ausgiebig zu schmusen. Wir waren wieder zu Hause!

Gefahrene Meilen: 8