22. Tag
Montag, 1.10.2007

Cedar Wash Road, Covered Wagon Natural Bridge, Cedar Wash Arch

Zum frühstücken fuhren wir heute zum Golden Loop. Dieses sieht zwar etwas heruntergekommen aus, aber es gibt es ein gutes Frühstück.

Cedar Wash Arch
 
Cedar Wash Arch
Cedar Wash Arch

Gut gestärkt fuhren wir dann zum Visitor Center. Wir hatten für heute eigentlich den Zebra Slot Canyon auf dem Programm, aber das Wetter sah nicht so gut aus. Es war recht kalt und ringsum waren dunkle Wolken zu sehen. Ich befürchtete, dass wir uns den Zebra Slot Canyon nicht würden ansehen können. Bei den Rangern im Visitor Center wollten wir uns Gewissheit verschaffen und uns nach den Wetteraussichten erkundigen. Die Wahrscheinlichkeit von Gewittern lag bei 50 % und deshalb wurde uns von der Wanderung abgeraten. Wir waren zwar etwas enttäuscht, aber wir hatten es ja schon erwartet. Und die Sicherheit ging schließlich vor, wir wollten kein Risiko eingehen. Unser zweites Ziel, der Cedar Wash Arch, sei machbar, allerdings sei die Dirt Road (Cedar Wash Road) nicht komplett befahrbar, da sie an der HITRR ausgespült sei, meinte der Ranger. Also beschlossen wir, loszufahren und einfach mal zu schauen, wie weit wir kommen würden.

Wir fuhren also die Ceadar Wash Road entlang und machten einen kurzen Trip zur Natural Bridge, die aber nicht sonderlich sehenswert war. Danach suchten wir den Anfang des Trails zum Cedar Wash und fanden ihn auch recht schnell. Der Weg zum Arch dauerte nicht lange, wir brauchten knapp 20 Minuten. Es war immer noch kalt und zwischendurch schoben sich immer wieder Wolken vor die Sonne. Für unsere Fotos warteten wir immer die Sonnenmomente ab, da sonst alles nur grau in grau aussah. Wir schauten oft zum Himmel, um ein aufziehendes Gewitter gleich mitzubekommen, aber noch blieb es trocken. Wir kletterten auf dem Arch herum, machten einige Fotos und gingen dann wieder zu unserem Wagen zurück. Dann fuhren wir die Cedar Wash Road weiter bis zur Hole in the Rock Road (HITRR). An der Kreuzung zur HITRR war sie schon wieder hergestellt worden, aber wir konnten noch sehen, dass hier gewaltige Wassermassen geflossen sein mussten. Wir überlegten, was wir bei dieser unsicheren Wetterlage noch unternehmen könnten.

An der Old Sheffield Road
Bei Regen an der Old Sheffield Road

Wir entschlossen uns dazu, uns einmal Moqui Marbles aus der Nähe anzuschauen. Seit ich die ersten Bilder dieser Kugeln gesehen hatte, wollte ich sie unbedingt mal dort sehen, wo sie vorkommen. Wir wollten ein paar Fotos machen und dann gleich wieder diese Gegend verlassen. Aber inzwischen hatte es sich ringsumm dunkel zugezogen. Wir kamen zwar noch im Trockenen an, aber gerade, als wir die ersten Aufnahmen machen wollten, blitzte und donnerte es und es begann an zu regnen. Wir machten in Windeseile einige Aufnahmen. Dann wurde der Regen heftiger und wir liefen schnell zum Auto zurück. Als wir drinnen saßen fing es regelrecht an zu schütten und wir machten uns schnell wieder auf den Rückweg.

Zurück in Escalante tranken wir beim Outfitter noch einen leckeren Kaffee und aßen einen Muffin dazu. Später saßen wir noch vor dem Motel und schauten uns das Unwetter an, bei dem es ungeheuer blitzte und heftig regnete. Das war ein tolles Schauspiel! Aber ich sah unsere für morgen geplante Fahrt über die Cottonwood Canyopn Road schon in weite Ferne rücken.

Gefahrene Meilen: 71