13. Tag
Samstag, 22.9.2007

Sand Flats Road

Lions Back
Lions Back
 
Hells Revenge
Start am Hells Revenge
 
Baby Lions Back
Baby Lions Back
 
Baby Lions Back
Baby Lions Back

7 Uhr. Der Wecker klingelt. Es war noch gar nicht unsere Zeit, also stellten wir den Wecker auf eine Stunde später und schliefen weiter. Um 8 Uhr, immer noch nicht ausgeschlafen, quälten wir uns aus dem Bett und machten unser Frühstück fertig, da unser Zimmer über eine kleine Küche verfügte. Anschließend packten wir wieder unsere sieben Sachen zusammen und verstauten alles im Auto. Es war noch zu früh, um in der Kokopelli Lodge einzuchecken.

Wir fuhren zum Lions Back, der sich ganz in der Nähe befand, der aber, wie erwartet, geschlossen war. Beim Befahren dieses Felsens war wohl in der Vergangenheit zu viel passiert, so dass er im Februar dieses Jahres geschlossen wurde. Das ganze Gelände war eingezäunt, sonst wären wir gerne mal heraufgegangen. So konnten wir nur ein paar Fotos zu machen.

Ein paar Meter weiter begann die Sand Flats Road, an der etliche Offroad-Strecken für Autos und Moutain-Bikes beginnen. Für die 20 Meilen lange Sand Flats Road muß man eine Gebühr von 5 $ bezahlen, dafür darf man dann 3 Tage lang hier herumfahren.

Gleich am Anfang beginnt der Hells Revenge Trail, wo gerade eine Gruppe mit ihren VW Tuaregs startete. Wir fragten uns, wie weit sie wohl kommen würden. Ralf wollte auch unbedingt diesen Trail fahren, aber ich befürchtete, dass unser Leihwagen dafür nicht so ganz geeignet war, zumal die eigentlichen Schwierigkeiten des Hells Revenge Trails ja auch erst etwas später kommen würden. Da ich mich weigerte, schauten wir nur eine Weile zu, wie die Fahrer das erste Hindernis meisterten. Ich sah es Ralf an, dass er am liebsten gleich hinterher gefahren wäre. Nachdem alle Tuaregs vorbei waren, fuhren wir weiter auf der Sand Flats Road.

Kurz darauf kamen wir zum Baby Lions Back, eine etwas kleinere und weniger gefährliche Ausgabe des Lions Back. Ein Wagen stand dort. Der Fahrer ließ gerade Luft aus seinen Reifen, weil er den Baby Lions Back hinauffahren wollte. Das musste Ralf natürlich unbedingt erst sehen, bevor wir weiterfahren konnten. Die Sand Flats Road führt durch eine wunderschöne Landschaft mit vielen schönen Aussichten. Und überall begegneten wir Moutain-Bikern und Offroad-Fahrzeugen. Die 20 Meilen sind wir einmal komplett gefahren, haben gewendet und sind dann zur Kokopelli Lodge gefahren um unser reserviertes Zimmer zu beziehen.

Bis zu diesem Zeitpunkt war das Wetter auch noch ganz gut, nur etwas bewölkt. Aber nun fing es an sich zuzuziehen. Wir machten noch einige Besorgungen und gingen anschließend auf der Main Street etwas bummeln. Als wir dann Hunger bekamen gingen wir bei Pasta Jay's superlecker essen. Das Restaurant kannten wir noch vom letzten Jahr und es war uns in sehr guter Erinnerung. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht.

Während des Essens braute sich ein Unwetter zusammen, es wurde ringsum immer schwärzer und es kam immer mehr Wind auf. Wir fürchteten schon, im Regen zurück zur Lodge gehen zu müssen, aber wir sind noch trockenen Fußes dort angekommen. Wir konnten sogar noch eine Weile draußen sitzen und gemütlich unser obligatorisches Budweiser Bier trinken. Dabei kamen wir mit einem sehr netten Ehepaar aus Texas ins Gespräch, das auch draußen bei einem Getränk saß. Und dann fielen auch die ersten Regentropfen und es wurde schon fast stürmisch. Ich hatte die Befürchtung, dass unser für morgen geplanter Besuch des Mesa Arch bei Sonnenaufgang buchstäblich ins Wasser fallen würde.

An der Sand Flats Road
An der Sand Flats Road
 
An der Sand Flats Road
An der Sand Flats Road
 

Gefahrene Meilen: 46