15. Tag
Montag, 24.9.2007

Top of the World, Gemini Bridges über Gemini Brigdes Trail

Um 6:30 Uhr standen wir auf, frühstückten auf unserem Zimmer und um 7:55 Uhr ging es dann los. Wir wollten heute die Entrada Bluffs Road fahren zum Top of the World. Es war ziemlich kühl und bewölkt, und wir hofften, dass es heute noch etwas wärmer werden würde.

Blick auf die Fisher Towers
Blick auf die Fisher Towers

Wir fuhren zunächst wieder die 191 nach Norden und bogen dann auf die 128 ab, der wir bis zur Dewey Bridge folgten. Gleich hier beginnt die Entrada Bluffs Road, die Teil des Kokopelli Trails ist. Die ersten 5 Meilen der Dirt Road waren leicht zu befahren. Aber danach wurde die Piste immer rauher und felsiger wobei es fast ständig bergauf ging, teilweise sehr steil. Zwischendurch mussten wir mal den Wagen abstellen und zu Fuß den Weg suchen, weil wir auf dem felsigen Untergrund nicht erkennen konnten, wo die Piste weiterging. Das war meiner Meinung nach schon eine ziemlich anspruchsvolle Strecke und brauchten relativ lange bis wir ganz oben waren. Aber unser geliehener Rubicon Jeep nahm alle Hürden mit Leichtigkeit. Kurz vor dem Bergkamm ließen wir das Auto stehen und gingen die letzten Meter zu Fuß. Dann standen wir endlich „Top of the World”.

Top of the World
Top of the World
Top of the World
Top of the World

Von hier hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf die Fisher Towers und das Professor Valley. Direkt vor unseren Füßen ging es steil nach unten. Wir liefen eine Weile an der Kante entlang und fotografierten. Zwischendurch mussten wir uns die Jacken aus dem Auto holen, da es hier oben sehr kühl und windig war. Außerdem ging auch immmer wieder die Sonne weg. Aber die Aussicht war einfach phantastisch und wir blieben eine gute Stunde oben, um das zu genießen. Bei schönerem Wetter wären wir sicher noch viel länger geblieben, aber so machten wir uns gegen halb zwölf wieder auf den Rückweg nach Moab.

Gooney Bird Rock
Gooney Bird Rock
 
Gemini Bridges
Gemini Bridges

Aber es war ja gerade mal Mittag, noch genug Zeit, um mit dem Rubicon noch eine weitere Tour zu unternehmen. Wir entschieden uns für den Gemini Bridges Trail. Zurück an der 191 bogen wir dann aber rechts ab. Nach einigen Meilen zweigt auf der linken Seite eine Dirt Road ab, die zu den Gemini Bridges führt. Sie verläuft zunächst fast parallel zum Highway 191 Richtung Süden, bevor sie einen Rechtsknick macht und sich dann die Sepentinen hinaufwindet. Während der Fahrt hatten wir immer wieder schöne überblicke über die Landschaft. Verglichen mit dem Trail von heute morgen war dieser jedoch ganz einfach. Nach ungefähr 4 Meilen passierten wir Gooney Bird, einen markanten Felsen, der von weitem wie ein Vogel aussieht. Kurz danach wurde die Piste sehr felsig und das Fahren wieder etwas anspruchsvoller. Die Aussicht auf die La Sal Mountains und den Arches Naionalpark war phantastisch. Es war nur schade, das die Sicht nicht ganz so klar war. Bei den Gemini Bridges stellten wir den Wagen ab und sahen uns die Brücken an, die eigentlich zwei große, nebeneinanderliegende Arches sind. Wir hätten auch darüberlaufen können, aber darauf verzichteten wir. Von oben konnten wir aber sehen, dass auch unten ein Weg bis an die Bridges heranführt. Wir nahmen uns vor, bei nächster Gelegenheit die Gemini Bridges auch mal aus dieser Perspektive anzuschauen. Die „Straße”, die wir von oben sehen konnten, sah auch ganz unproblematisch aus. Den Gemini Bridges Trail sind wir heute nicht mehr weitergefahren, das wollten wir ein anderes Mal machen.

Ralf auf einer der Brücken
Ralf auf einer der Brücken

Zunächst aber fuhren wir zurück zur Lodge und räumten unsere Sachen aus dem Auto. Danach war erst mal wieder eine Wagenwäsche fällig, da wir den Jeep ja wieder sauber zurückgeben mussten. Er sah zwar nicht ganz so schlimm aus wie gestern unser Commander, aber er hatte doch einiges abbekommen. Wir gingen wieder zu Fuß zurück, zuerst zum Moab Diner, denn mittlerweile hatten wir Hunger bekommen. Zurück in der Lodge wollten wir den Tag gemütlich mit einem Bier ausklingen zu lassen. Die Texaner mit ihren Freunden waren auch wieder von ihrer Tour zurück und es wurde ein netter und lustiger Abend.

Gefahrene Meilen: 107