1. Tag
Donnerstag, 18.12.2008

Düsseldorf - Chicago - Las Vegas

Wir hatten nur sehr wenig geschlafen. Ich hatte am Vortag noch arbeiten müssen, und bis dann die Koffer gepackt waren war es doch schon recht spät. Wir frühstückten nur kurz, verstauten das Gepäck im Auto, verabschiedeten uns von unseren Katzen und dann ging es auch schon zum Flughafen nach Düsseldorf. Wir waren natürlich mal wieder viel zu früh da und versuchten die Zeit totzuschlagen, indem wir an sämtlichen Geschäften vorbeigingen und noch irgendwo einen Kaffee tranken.

Unsere Maschine startete mit 20 Minuten Verspätung, aber wir landeten pünktlich um 14 Uhr Ortszeit in Chicago, wo es eiskalt war und Schnee lag.

Hier mussten wir zunächst durch die Passkontrolle. Vor den Schaltern hatte sich eine Riesenschlange gebildet und wir richteten uns auf eine lange Wartezeit ein. Nach einer Viertelstunde wurden die Leute im letzten Teil der Schlange, zu denen wir auch gehörten, in eine andere Halle geleitet, wo kurzerhand mehrere Schalter für die Passkontrolle geöffnet wurden. Trotzdem brauchten wir etwa 50 Minuten, bis wir diese hinter uns hatten.

Dann mussten wir unser Gepäck abholen und an anderer Stelle wieder abgeben. Das Ganze ging etwas chaotisch zu und wir hatten die Befürchtung, dass unser Gepäck nicht an seinem Bestimmungsort ankommen würde.

Nun mussten wir noch durch die Sicherheitskontrolle, vor der wieder eine lange Schlange stand. Die Kontrolle selber ging schnell und reibungslos vonstatten.

Wir hatten noch ein bisschen Zeit und aßen noch eine kleine Pizza bevor wir uns auf den Weg zum angesagten Gate machten. Auf der Anzeigetafel war jedoch ein anderes Gate angegeben, aber das lag gleich nebenan. Als sich nach einiger Wartezeit an beiden Gates nichts tat, schauten wir noch einmal auf der Anzeigetafel nach. Hier war mittlerweile wieder ein anderes Gate angegeben, das auch etwas weiter weg lag. Aber dieses Mal war es das Richtige.

Von da an ging es wieder ziemlich chaotisch zu, auch das Einsteigen in die Maschine. Wir hatten reservierte Plätze, verstauten gleich unser Handgepäck und beobachteten dann das Chaos um uns herum. Ein ganzes Orchester hatte mit den teilweise recht großen Instrumenten-Koffern die Maschine bestiegen und alle versuchten ziemlich hektisch die Instrumente in den Gepäckfächern unterzubringen. Das Ganze dauerte recht lange, so dass wir wieder mit Verspätung starteten. Diese Zeit konnten wir nicht mehr aufholen und so kamen wir gegen 20 Uhr auch mit Verspätung in Las Vegas an.

Wir waren müde und hofften, dass nun alles recht schnell gehen würde und wir ins Hotel fahren können. Aber leider ging es nun auch wieder chaotisch zu. Das angesagte Band für die Gepäckausgabe lief längere Zeit, ohne dass sich auch nur ein Gepäckstück darauf befand. Dann wurde die Anzeige geändert und alle eilten zu dem anderen Gepäckband, wo sich das Ganze noch einmal wiederholte. Erst auf dem dritten Band kamen dann unsere Gepäckstücke an, ganz entgegen unserer Befürchtung.

Unser Dodge Nitro
Unser Dodge Nitro

Jetzt ging es mit dem Shuttle-Bus zum Mietwagen-Center. Hier erlebten wir eine kleine Enttäuschung. Wir hätten gerne wieder den Jeep Commander gehabt, den wir 2007 auch als Mietwagen gehabt hatten. Aber uns wurde nur gesagt, dass Alamo den Wagen nicht mehr im Programm hat.

Schade. Alle SUV's, die dort zur Verfügung standen (und das waren nicht viele), entsprachen nicht unserer Vorstellung, so dass wir uns schließlich für einen Dodge Nitro entschieden, obwohl dieser Wagen uns nicht gerade begeisterte. Aber wir waren sehr müde und hatten auch keine Lust mehr noch länger darauf zu warten, dass noch ein besserer SUV hereingefahren kam. Wir verstauten unser Gepäck in dem Dodge und fuhren gleich zum Mardi Gras Inn.

Nachdem wir eingecheckt hatten, brachten wir erst unser Gepäck aufs Zimmer und gingen dann noch einmal ins Restaurant. Wir hatten mittlerweile Hunger bekommen und wollten nicht mit knurrendem Magen schlafen gehen.

Wir setzten uns erst an die Bar und bestellten ein Bier. In die Theke eingelassen waren dort kleine Spielautomaten, die ich mir interessiert anschaute. Um die Zeit zu überbrücken, warf ich etwas Geld ein. Ralf tat ein Gleiches und unser Hunger war auf einmal vergessen. Ralf hatte sein Geld bald verspielt, und ich gewann. Ich spielte weiter, obwohl mir die Augen fast zu fielen. Als ich 100 Dollar gewonnen hatte, hörte ich auf zu spielen und wir gingen endlich zu Bett, allerdings ohne etwas gegessen zu haben. Es war ein langer Tag gewesen und wir schliefen auch gleich ein.

Gefahrene Meilen: 10