USA Südwesten 2008/2009

Lange stand nicht fest, ob und wann wir in diesem Jahr Urlaub machen würden. Einige private und berufliche Angelegenheiten führten immer wieder dazu, dass der Urlaub verschoben wurde. Wohin es gehen würde, stand dagegen schon lange fest. Es sollte wieder in den Südwesten gehen, in unsere Lieblingslandschaft mit den roten Felsen und dem roten Sand.

Ende September war es dann soweit, und wir konnten endlich mit unseren Vorbereitungen loslegen. Der Urlaub würde von Mitte Dezember bis Mitte Januar gehen, also im Winter. Das hatten wir schon länger mal vor, den Südwesten im Winter sehen und erleben.

Wir buchten die Flüge, den Mietwagen und das Hotel für die erste und letzte Übernachtung. Dieses Mal wollten wir aber auch eine längere Zeit in Page verbringen, weil es in der Umgebung von Page noch eine ganze Menge gibt, das wir uns ansehen wollen. Daher reservierten wir im Page Boy Motel für knapp 2 Wochen ein Zimmer. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Brenda, die uns das Zimmer vermietete, obwohl im Page Boy Motel umgebaut wurde und an Charly von Overland Canyon Tours , der das erst möglich machte. Wir bekamen schon einen Eindruck, wie es denn einmal aussehen wird und auch sonst wird sich einiges ändern. Es wird sich auf jeden Fall lohnen, dort in Zukunft einmal vorbei zu schauen, wenn man in Page ein Zimmer braucht.

Update 06.11.2009: Leider kann ich das Page Boy Motel nicht mehr so ohne Weiteres empfehlen, da Brenda nicht mehr die Managerin ist und die neue Leitung das Motel nicht unbedingt im Sinne von Brenda weiterführt. Schade eigentlich, denn sie hatte noch Vieles geplant, was dem Motel sicher gut getan hätte.

Weitere Vorbereitungen trafen wir nicht, denn alles andere machen wir immer vor Ort, dadurch sind wir unabhängig und frei in unseren Entscheidungen. Auch eine konkrete Planung gab es nicht, allerdings hatten wir jede Menge Ziele, die wir uns anschauen wollten.

Da unser Urlaub normalerweise in einer anderen Jahreszeit liegt, waren auch unsere Ziele eigentlich eher etwas für Frühling und Herbst. Es war uns klar, dass nicht alles machbar sein würde, schon auf Grund des Wetters, und das hieß, dass wir leider auch nicht zelten konnten. Aber wir wollten versuchen, unsere bevorzugten Locations auch einmal im Winter zu sehen.

Wir verfolgten schon Wochen vorher über das Internet, wie das Wetter in der Region war und als wir dann die Koffer packten, war für jede Wetterlage etwas dabei. Durch die dicken Wintersachen wurden die Koffer leider auch etwas schwerer wie sonst, aber das nahmen wir gerne in Kauf.

Am 18. Dezember ging es dann endlich los. Auf diese Weise konnten wir auch dem Trubel und dem Stress der Vorweihnachtszeit entgehen.