15. Tag
Donnerstag, 01.01.2009

Umgebung von Page

Um 8:30 Uhr standen wir auf und frühstückten wieder im Ranch House Grille. Danach bummelten wir etwas durch Page und schauten auch bei Charlys Geschäft vorbei um ein Schwätzchen zu halten. Wir schauten uns die ausgestellten Landschaftsfotos an und natürlich auch den Schmuck und die kunsthandwerklichen Gegenstände. Dabei bedauerte ich es mal wieder, dass wir von den getöpferten, schön bemalten Vasen keine mitnehmen konnten. Im Koffer würde so ein Teil wahrscheinlich nicht heil in Deutschland ankommen. Dafür fasste ich dann schon mal ein Schmuckstück ins Auge... Das würde auch keine Probleme beim Transport machen...

Hoodoo
Hoodoo

Im Anschluss gingen wir zu dem Jeep-Vermieter gleich nebenan, den wir in den letzten Tagen immer vergeblich aufgesucht hatten. Wir wollten uns für einen Tag einen Jeep mieten, um so doch noch etwas weiter in die Vermilion Cliffs zu kommen, was leider mit unserem Dodge Nitro nicht möglich war. Da waren wir ja schon auf der Strecke zu den Coyote Buttes South im Schnee stecken geblieben. Heute trafen wir den Vermieter endlich an und so mieteten wir für den nächsten Tag einen Jeep Rubicon. Genauso einen hatten wir auch im letzten Jahr gehabt für die Strecke zum Top of the World in der Nähe von Moab. Dieses Mal wollten wir versuchen, doch noch zum White Pocket zu kommen. Die Strecke ist ja größtenteils mit der zu den Coyote Buttes South identisch. Nachdem die erforderlichen Formalitäten erledigt waren, fuhren wir noch etwas durch Page und die Umgebung ohne ein besonderes Ziel.

Nachmittags waren wir dann mit Charly verabredet. Er wollte uns eine schöne Location ganz in der Nähe von Page zeigen. Wir trafen uns am Page Boy Motel. Charly brachte noch zwei Engländer mit, die sich uns anschließen wollten. Dann fuhr er mit seinem Wagen vor und wir folgten ihm. Schon nach kurzer Zeit bogen wir auf eine Dirt Road ab. Nach wenigen Metern mussten die Engländer mit ihrem (wenig geländetauglichen) Auto schon aufgeben und den Wagen abstellen. Wir fuhren weiter, aber es war nicht mehr weit und sie folgten uns zu Fuß. Charly erklärte uns, wie wir zu gehen hätten, dann verabschiedete er sich wieder und fuhr zurück.

Blick auf Tower Butte
Blick auf den Tower Butte
Hoodoo
Hoodoo bei Sonnenuntergang

Zusammen mit den Engländern machten wir uns auf den Weg. Nach kurzer Zeit erreichten wir wieder eine tolle Landschaft, und das in unmittelbarer Nähe zu Page. Leider lag das Fenster, durch das wir den Tower Butte sehen konnten, teilweise im Schatten. Ich vermutete, dass das Fenster um diese Tageszeit erst im Sommer komplett im Sonnenschein liegen würde. Trotzdem gab es auch so eine ganze Menge zu sehen und zu fotografieren. Wir hielten uns eine ganze Weile hier auf und kletterten auf den Felsen herum. Wir nahmen uns vor, diese Location noch mal zu einer anderen Jahreszeit zu besuchen. Vielleicht gelingt mir dann auch ein besseres Foto vom Tower Butte durch das Window.

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang am Lake Powell

Nach dem Sonnenuntergang machten wir uns wieder auf den Rückweg. Kurz vor der US 89 hielten wir aber noch einmal an. Der Himmel war rot gefärbt, selbst die Landschaft sah rot glühend aus. Der Blick über den Lake Powell war faszinierend und musste noch einmal fotografisch festgehalten werden. Dann fuhren wir wieder zum Motel zurück.

Ralf holte noch den Jeep vom Verleiher ab und räumte schon mal alle Sachen ein, die wir morgen brauchen würden, bzw. die wir mitnehmen wollten. Anschließend war auch die Zeit, um zu Abend zu essen und unseren Hunger zu stillen. Wir machten den Grill an und ließen bei Steak und Bier den Abend gemütlich ausklingen.

Gefahrene Meilen: 24