17. Tag
Samstag, 03.01.2009

Vermilion Cliffs, Tower Butte

Heute standen wir wieder etwas später auf und gingen zum Ranch House Grille frühstücken. Das Wetter war heute nicht mehr so schön wie gestern, es war stark bewölkt und sehr windig. Nach dem Frühstück gingen wir noch ein bisschen bummeln. Wir wollten noch mal nach Mitbringseln schauen, denn bisher hatten wir noch nicht das Richtige gefunden.

Vermilion Cliffs
Zerschossenes Schild
 
Felspiste
Hier ging es hinunter

Dabei kamen wir auch bei Rick, dem Jeep-Vermieter vorbei und sahen, dass er in seinem Büro war. Wir gingen hinein und fragten, ob mit dem Jeep alles in Ordnung gewesen sei, da Ralf den Wagen ja nur vor dem Büro abgestellt hatte. Es sei alles in Ordnung gewesen, allerdings nicht mit seinem Grand Cherokee, den er auch verliehen hatte. Wie er uns dann erzählte, war der Grand Cherokee auch auf der Houserock Valley Road unterwegs gewesen. Der Fahrer hatte wohl die Kontrolle verloren und sich mit dem Wagen überschlagen. (Die Insassen waren wohl mit dem Schrecken davon gekommen.) Rick musste dann seinen demolierten Wagen von der Houserock Valley Road wegschleppen und hatte etwas Sorgen wegen uns gehabt... Er war dann doch sehr erleichtert, dass wir den Rubicon unversehrt wiedergebracht hatten und auch uns nichts passiert war. Und wir wussten nun, warum die Schneepiste derart zugerichtet gewesen war.

Danach erledigten wir noch einige andere Einkäufe und brachten alles zum Motel. In der Zwischenzeit war das Wetter besser geworden, die Sonne kam heraus. Wir überlegten, was wir mit dem angebrochen Tag noch anfangen könnten. Kurz entschlossen setzten wir uns wieder ins Auto, anstatt Ansichtskarten zu schreiben. Wir wollten nur ein bisschen durchs Gelände fahren und dabei vielleicht noch etwas Neues entdecken.

Wir starteten an der Dirt Road kurz hinter Page, die Charly uns gezeigt hatte. Anfangs war sie noch in einem relativ guten Zustand. Wir fuhren einfach drauf los und bogen mal rechts und mal links ab, jeweils da wo es interessanter aussah. Mit der Zeit wurde die Piste immer ruppiger. Felsige Passagen wechselten sich ab mit sehr sandigen Abschnitten, dazwischen waren auch immer gut befahrbare Strecken. Ganz zu Anfang passierten wir ein Schild, wonach wir uns in den Vermilion Cliffs befanden. Das Schild (Foto oben) sah doch ziemlich „misshandelt” aus. An einer felsigen Stelle kamen wir leider nicht weiter und mussten wieder ein Stück zurück fahren. Dann ging es eine ganze Weile durch einen sehr sandigen Wash, den wir mit unserem Dodge gerade so noch fahren konnten. Die Strecke, die wir gefahren sind, lag in etwa parallel zur US 89. Irgendwann kamen wir dann am Parkplatz für Thousand Pockets wieder aus. Von hier aus kannten wir wieder den Weg und fuhren zurück zur 89. Aber es war noch zu früh, um zum Motel zu fahren.

Tower Butte
Tower Butte

Weil die Sonne schien und das Licht so toll war, relativ kurz vor dem Sonnenuntergang, beschlossen wir, auch noch zum Antelope Point zu fahren, da wir dort noch nie gewesen waren. Wir hatten die Hoffnung, dass man hier einen schönen Ausblick auf den Lake Powell und die Umgebung hat. Wir fuhren die Straße bis zum Ende. Hier befand sich ein Yachthafen und eine große Bootsrampe, an der aber nichts los war. Sonst gab es hier nichts Besonderes zu sehen und die Aussicht lohnte nicht. Wir machten nur einige Fotos vom Tower Butte, der schön im Sonnenlicht lag. Leider kamen wir nicht näher an ihn heran. Da es nun auch nicht mehr lange bis zum Sonnenuntergang war, fuhren wir wieder zurück zum Motel. Wir schrieben dann doch noch unsere Ansichtskarten an Freunde und Verwandte. Schließlich sollten die Karten ja vor uns in Deutschland eintreffen.

Gefahrene Meilen: 56